Kostenloser Versand ab € 50,- Bestellwert
Versand innerhalb von 24h*
30 Tage Geld-Zurück-Garantie
Kostenlose Hotline +49 (0) 80 66 - 98 69 000
 

Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf die Fragen, die uns häufig gestellt werden. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, senden Sie uns doch einfach eine E-Mail oder rufen Sie uns an

Leitfaden für den richtigen SUP Board Kauf

SUP Käufer-LeitfadenLogoApple

-Fest vs. Aufpumpbar

Design & Herstellungsprozesse von iSUPS haben sich mittlerweile extrem weiterentwickelt…Aufpumpbare Stand-up-Paddel-Boards sind heutzutage unglaublich robust und es ist nun möglich, durch Innovationen in der Drop-Stitch-Technologie Kontrolle über das Board zu haben. Das bedeutet, dass du dich nicht mehr zwischen Transportierbarkeit und Performance entscheiden musst. iSUPs lassen sich ganz einfach transportieren und aufbewahren. Du kannst sie sogar zusammenfalten und unter deinem Bett lagern. Wenn du viel Stauraum hast, an Rennen teilnimmst oder sehr viel paddelst, dann kann ein festes SUP eine gute Wahl für dich sein. Für die große Mehrheit der SUP-Fans treffen dieser Vorteile der festen SUPs jedoch nicht zu. Schlussendlich kommt es auf deine persönliche Präferenz sowie auf Lager- und Transportüberlegungen an, für welches Board du dich entscheidest.

-Form, Länge, Maximaldruck und Kurvenlinie

Form, Länge, Maximaldruck und Kurvenlinie haben einen großen Einfluss auf jedes iSUP. Hier sind ein paar Dinge, die es zu berücksichtigen gilt:

  • Eine sanft geformte Nase pflügt durch unruhiges Gewässer und hilft dem Paddler dabei, die Balance zu halten, solange die Nase nicht zu sehr aus dem Wasser ragt.
  • Eine spitz geformte Nase eignet sich am besten, wenn man schnell in einer geraden Linie paddeln will.
  • Eine abgerundete Nase wie bei einem traditionellen Longboard eignet sich am besten für Freizeitpaddler und für kleinere Wellen.
  • Mit dem Begriff “Rocker” bezeichnet man die Kurvenlinie eines Boards, wenn man es seitlich betrachtet. Unterschiedliche Scheitelpunkte eignen sich besser für unterschiedliche Verwendungszwecke, sollten jedoch alle von Anfang bis Ende graduell geformt sein.
  • Mit Hilfe eines sanften, graduell geformten Rockers kann man sanft und effizient durch das Wasser gleiten, wenn man in einer geraden Linie durch ruhiges Gewässer paddelt. Mit dieser Art von Rocker kann man auch durch Wellen gleiten, ohne dass sich die Nase des Boards oberhalb der Wasserfläche befindet was dazu führen würde, dass man “ruckeliger” als nötig paddelt
  • Hat man einen nicht so sanft geformten Rocker, so kann man damit aggressivere Kurven mit dem Board fahren. Dies ist nützlich, wenn man surft und nicht so viel paddelt. Zudem ist es schwieriger, die Balance zu halten, weswegen in diesem Fall ein richtiges Surfbrett die bessere Wahl wäre.
  • Längere Boards sind stabiler und man bekommt mit solchen Boards die effektivste Vorwärts-Bewegung. Längere Boards sind zudem die schnellsten Boards, weil man mit jedem Paddelschlag mehr Distanz zurücklegen kann. Mit längeren Boards ist es ein wenig schwieriger, sich seitlich zu drehen.
  • Breitere Boards haben eine erhöhte Stabilität und man kann mit ihnen leichter das Gleichgewicht halten. Allround-Boards sollten mindestens eine Breite von 15” besitzen. Je breiter das Board im Vergleich zu seiner Länge jedoch ist, desto langsamer ist es.
  • Schmalere Boards eignen sich besser für Rennen, es ist jedoch schwieriger, auf ihnen die Balance zu halten. Ein schmales und langes Board ist zwar schnell, erfordert jedoch mehr Übung und Oberkörper-Kraft, wenn man darauf effektiv wenden oder paddeln will.
  • Die Dicke eines Boards beeinflusst das Gleichgewicht und den Auftrieb. Boards mit einer Dicke von 4” eignen sich am besten für Kinder oder sehr kleine Erwachsene. Boards mit einer Dicke zwischen 5 und 6” sind ideal für die Mehrheit der erwachsenen Paddler. Wenn du auf ein Board mit einer solchen Dicke trittst, so bleibt der Auftrieb erhalten.
  • Die Robustheit ist sehr wichtig für die Stabilität eines Boards und die einzelnen Luftkammern sollten bis zu einem Maximalluftdruck von 12 oder 15 PSI aufgepumpt werden, wenn sie benutzt werden. Ein höherer Luftdruck ist auch möglich. Die meisten Boards können bis zu einem Maximalluftdruck von gut 20 PSI aufgepumpt werden. Ein solch hoher Druck beeinflusst die Performance oder die Stabilität zwar nicht wirklich, strapaziert jedoch die Oberfläche und die Nähte mit der Zeit.
  • Boards mit mehreren Luftkammern haben pro Luftkammer oftmals einen geringeren PSI-Druck, sind jedoch genauso stabil wie Boards mit nur einer Luftkammer.

– Körpergröße und Körpergewicht

Größere Paddler fühlen sich auf längeren, breiteren Boards aufgrund ihrer höheren Masseschwerpunkt wohler. Ein breiteres Board bietet eine größere Oberfläche oberhalb des Wassers, was dazu führt, dass es leichter ist, aufrecht zu stehen. Dies ist vor allen Dingen wichtig, wenn man noch Anfänger ist.

  • Paddler, die größer als 1,83 m sind und mehr als 90 kg wiegen, fühlen sich auf einem Board stabiler, dass länger als 12’ oder breiter als 76 cm ist.
  • Paddler, die kleiner als 1,83 m sind und weniger als 90 g wiegen, können auf einem schmaleren und kürzeren Board einfacher das Gleichgewicht halten.

-Touren- und Race-Modell vs. Allround-Modelle

  • Für ein Touren- und Race-Modell solltest du dich entscheiden, wenn du viel Wert auf Geschwindigkeit legst und weite Strecken paddeln willst, da diese Boards am flüssigsten durch das Wasser pflügen und man mit ihnen sehr leicht auf gerader Linie paddeln kann. Diese Modelle verfügen für gewöhnlich über eine längere Wasserlinie und über ein schmaleres Deck, wodurch sie schneller sind. Wegen dieser Faktoren kommst du mit diesen Modellen schneller von A nach B, wobei du auch weniger Kraft aufwenden musst. Diese Modelle eignen sich besonders gut, wenn man in Windrichtung paddelt.
  • Allround-Modelle haben eine weniger aggressive Form. Sie haben ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Länge und Deckbreite, weswegen du besser das Gleichgewicht auf ihnen halten kannst und sie leichter steuern kannst. Dies geht allerdings zu Lasten der Geschwindigkeit. Diese Boards sind nicht so schnell wie die Touren- und Race-Modelle, sie lassen sich jedoch auf mehrere Arten einsetzen.

-Deck-Pad

Deck-Pads sind wichtig, da sie dir Halt auf einer feuchten Oberfläche bieten, damit du nicht ausrutschst.

  • Die Deck-Pads sollten fest mit der Oberseite des Boards verbunden sein und eine erhöhte Struktur bieten, um dir eine gute Standsicherheit zu bieten.
  • Deck-Pads geben dem Paddler ein Gefühl für das Ende des Boards, damit sie nicht zu weit nach hinten treten, wenn sie wenden.

-Board-Konstruktion

Die Robustheit eines iSUPS wird maßgeblich von der Konstruktion des Boards bestimmt. Dies sind die grundlegenden Elemente eines qualitativ hochwertigen Boards:

  • Drop-Stitching-Technologie: Mit Hilfe der Drop-Stitching-Technologie werden Tausende Fäden gleichmäßig zwischen 2 Teilen aus PVC miteinander verwoben, was den Rumpf des SUPs ergibt. Die Drop-Stitching-Technologie ermöglicht es, dass aufpumpbare SUPs im Wasser genauso stabil sind wie feste Boards.
  • Maschinen-laminierte, PVC-beschichtetes Deck und Rumpf. Diese sollten UVF-resistent und an den seitlichen Kanten gut verklebt sein.
  • Innere, hitze-versiegelte Nähte vervollständigen die erste luft- und wasserdichte Schicht.
  • Eine zweite, äußere seitliche Kante verstärkt die Innennähte. Es sollten mindestens 2 Vestärkungsschichten existieren, um die Langlebigkeit und Strapazierfähigkeit zu garantieren.
  • Alle aufpumpbaren Stand-up-Paddle-Boards verfügen über eine Ventil aus Hartplastik. Es gibt zudem eine Vorrichtung auf der Unterseite des Boards, sodass keine Luft entweicht.

-Finnen

Die Mehrheit der iSUPs hat heutzutage eine abnehmbare mittlere Finne oder Skeg.

  • Die besseren iSUPs verfügen zudem über kleinere, feste Finnen an jeder Seite der mittleren Finne. Diese Dreifach-Finnen-Anordnung bezeichnet man als “Thruster-“Design und eignet sich hervorragend dafür, wenn man Wert darauf legt, auf einer geraden Linie zu paddeln, ohne dafür Einbußen in Sachen Geschwindigkeit oder Manövrierfähigkeit hinnehmen zu müssen.
  • Idealerweise sollte die abnehmbare mittlere Finne in einem Schlitz befestigt werden können, sodass sie sich nicht hin- und herbewegen kann.
  • Halte Ausschau nach einfachen Befestigungssystemen, sodass du nicht mit zusätzlichen abnehmbaren Elementen herumhantieren musst. Übe zudem niemals übermäßigen Druck auf dein iSUP aus, wenn es sich an Land befindet und wenn die mittlere Finne angebracht ist.
Erstellt:
1